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14.09.2026

Mutiger Auftritt zum Saisonstart, Herren 2 unterliegen Uster II mit 3:5

Mutiger Auftritt zum Saisonstart, Herren 2 unterliegen Uster II mit 3:5

Das Abenteuer 2. Liga ist lanciert. Zum Saisonauftakt empfing das Herren 2 mit dem UHC Uster II gleich einen etablierten Gegner und bekam in den ersten Minuten direkt einen Vorgeschmack darauf, was eine Liga höher auf die Mannschaft zukommt. Der Start ging dabei ziemlich gründlich in die Hose. Danach fing sich Pfanni aber, kämpfte sich zurück und zeigte bei der 3:5 Niederlage, dass man in der neuen Liga definitiv nicht nur zuschauen will.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Bereits nach zwei Minuten zog Roman Ofner von weit hinter der Mittellinie ab. Vor Pfanni Torhüter Philipp Emmenegger herrschte reger Verkehr und der Ball fand seinen Weg äusserst präzise ins Tor zum 0:1. Nur 15 Sekunden später folgte bereits der nächste Nackenschlag. Uster spielte den Ball in die Mitte, wo Fabian Schmid nicht lange fackelte und diesen sehenswert ins Kreuz hämmerte.

Willkommen in der 2. Liga.

Immerhin wirkte der Doppelschlag wie ein Weckruf. Pfanni kam langsam besser in die Partie, bevor es zu einer der kuriosesten Szenen des Nachmittags kam. Ein Ball von hinter dem Tor entwickelte sich über Schuh, Schläger und die Maske von Emmenegger zum reinsten Flipperball und landete tatsächlich im Tor, nur um direkt wieder herauszuspringen. Die Schiedsrichter liessen weiterspielen. Glück für Pfanni, denn der Ball war tatsächlich drin. Das erste kleine Willkommensgeschenk der 2. Liga nahm man natürlich dankend entgegen.

Und kurz darauf machte Pfanni auch etwas daraus. In der 7. Minute verkürzte Aurelian Emmenegger nach Zuspiel von Kai Curty auf 1:2 und brachte die Hausherren endgültig in der Partie an. Von da an präsentierte sich das Spiel deutlich ausgeglichener und Pfanni war angekommen.

Umso bitterer, dass Uster kurz vor der ersten Pause nochmals zuschlug. Ein Pass fand den Weg durch die Pfanni Defensive zu Fabian Meier, der im Slot deutlich zu viel Platz erhielt und 36 Sekunden vor der Sirene zum 1:3 einschob.

Auch im Mitteldrittel blieb Pfannenstiel grundsätzlich gut im Spiel. In der 26. Minute zeigte Uster allerdings, weshalb Fehler auf diesem Niveau schnell bestraft werden. Fabian Meier spielte einen wunderschönen Querpass auf Christian Kühne, der sich geschickt freigelaufen hatte und nur noch zum 1:4 einschieben musste.

Auch Pfanni kam zu seinen Möglichkeiten. Unter anderem setzte Benedikt Lukas mit einem Lattenschuss ein Ausrufezeichen. Moment, Lukas? War das nicht kurz noch Hrebenar? Da kann sich Swiss Unihockey wohl nicht entscheiden. Aber egal ob Hrebenar oder Lukas, Gefährlich ist Big Ben offenbar unter beiden Namen.

Vor der zweiten Pause wurde es dann nochmals richtig bitter. Ein Ustermer Weitschuss erwischte Schultze unglücklich im Bereich der Hand am oberen Ende des Stocks. Den daraus resultierenden Freischlag verwerteten die Gäste tatsächlich noch eine Sekunde vor Drittelende zum 1:5. Viel schlechter hätte der Zeitpunkt kaum sein können.

Doch Pfanni steckte auch diesen Rückschlag weg. Im Schlussdrittel trat der Aufsteiger weiter mutig auf und belohnte sich dafür. In der 50. Minute schnappte sich Benedikt Lukas den Ball, marschierte über einen grossen Teil des Feldes, zog Richtung Mitte und versenkte den Ball im kurzen Eck zum 2:5.

Plötzlich war wieder etwas Leben in der Bude.

Nach einer Strafe gegen Usters Galli bot sich im Powerplay die Chance auf den nächsten Treffer. Und wieder war Lukas zur Stelle. Einen Abschluss von Ose lenkte er mit seinem Stock entscheidend zum 3:5 ab. Ob technisch genauso geplant oder einfach mit dem Schläger zur richtigen Zeit am richtigen Ort, interessiert am Ende niemanden. Drin ist drin.

Spätestens jetzt wurde es auch bei Uster etwas ungemütlicher. Die Gäste nahmen ein Timeout und die Schlussminuten wurden zunehmend hektisch. Pfanni drückte weiter und bekam nach einer weiteren Ustermer Strafe knapp zwei Minuten vor Schluss nochmals die grosse Möglichkeit. Auch mit Powerplay und später einem sechsten Feldspieler liess sich der Anschlusstreffer jedoch nicht mehr erzwingen.

Damit endet die erste Partie des Herren 2 in der 2. Liga mit einer 3:5 Niederlage. Punkte gibt es dafür keine, Grund zur Panik allerdings genauso wenig. Nach einem ziemlich wilden Start fing sich Pfanni, hielt gegen einen starken Gegner dagegen und zeigte vor allem im letzten Drittel, dass auch eine Liga höher niemand vor Ehrfurcht erstarren muss.

Es war ein mutiger erster Auftritt mit einigen Dingen, die noch besser werden müssen, aber mindestens genauso vielen Dingen, auf denen sich aufbauen lässt.

Zum besten Pfanni Spieler wurde Doppeltorschütze Benedikt Lukas gewählt. Oder Hrebenar. Wir warten sicherheitshalber noch auf die nächste Lizenzmail. Auf Seiten des UHC Uster erhielt Fabian Meier die Auszeichnung.

Vielen Dank an den UHC Uster für das faire und spannende Spiel.

Bereits am kommenden Samstag, 19. September, geht es weiter. Um 16:00 Uhr empfängt das Herren 2 den UHC Eschenbach zur nächsten Partie vor heimischem Publikum.

 

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