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15.08.2026

Nichts zu holen im Sarganserland

Nichts zu holen im Sarganserland

Am gestrigen Abend bestritt der UHC Pfannenstiel ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen den letztjährigen Aufsteiger und späteren Playoff-Halbfinalisten, sowie Ligakonkurrenten UHC Sarganserland. Die Vorbereitung war auf Grund eines Unfalls bei der Anfahrt und damit verbundenem Stau nicht gerade ideal, doch dass ist definitiv keine Ausrede für die sang- und klanglose 2:8-Niederlage.

Pfanni startet trotz kurzer Vorbereitungszeit mit viel Ballbesitz ins Spiel, konnte aber diesen nicht zu guten Chancen nutzen. Die Sarganser fokussierten sich zu Beginn auf eine gute Defense und machten die Räume eng. Ab der 10. Spielminute spielten sie etwas aktiver und konnten in der 13. Minute durch einen Doppelschlag in Führung gehen. Beim 1:0 hatten ein St.Galler ungehindert 3x die Möglichkeit vor Pfanni-Hüter Edelmann zu schiessen und beim dritten Mal lag der Ball dann im Tor. Nur Sekunden später folgte dann das 2:0. Ein Ballverlust in der Mittelzone wurde eiskalt von den Einheimischen ausgenutzt. Pfanni verlor nun völlig den Faden und lud den Gegner förmlich zum Toreschiessen ein. So viel in der 16. Minute das 3:0. Der Finne Arola hatte Zeit und Übersicht um zurückzulegen, wo Sargans mittels präzisem Distanzschuss traf. Erneut nur eine Minute später nutzten die St.Galler einen Gegenstoss gegen den bemitleidenswerten Edelmann eiskalt aus – 4:0. Pfanni konnte dieses Resultat im Anschluss zumindest bis in die Drittelspause halten. Die Leistung war bis anhin aber gelinde gesagt bescheiden – wenig Intensität, einfache Fehlpässe und offensiv ziemlich ideenlose. Das sollte sich im zweiten Drittel bessern, aber um es vorneweg zu nehmen: Es besserte nicht.

Bereits kurz nach Wiederanpfiff konnte Sargans mit einem Schuss aus der Halbdistanz auf 5:0 erhöhen, die Blockarbeit war in diesem Falle definitiv verbesserungswürdig. Pfanni kam in der Folge zwar zu zwei Halbchancen, aber wirklich beunruhigen konnten sie den gegnerischen Torhüter damit nicht. Besser machten es die Einheimischen auf der Gegenseite. So erhöhten sie in der 12., 17. und 20. Minute bis auf 8:0. Pfanni konnte einem mittlerweile leidtun. Einmal profitierten die Sarganser von haarsträubenden Fehlpässen, einmal nutzten sie ein Powerplay aus und einmal trafen sie wunderbar unter die Querlatte. So konnte Pfanni auch der Leistung im Mitteldrittel nicht viel positives abgewinnen. Doch der Wille zumindest im letzten Drittel noch eine bessere Leistung abzuliefern war da.

Der Start verlief schon mal vielversprechend. Van Welie schnappte sich den Ball, umkurvte die Gegner und traf präzise in die linke Torecke zum 1:9. Pfanni war nun besser im Spiel und auch mehr Wille war spürbar, es war aber auch offensichtlich, dass Sarganserland auf Grund des Cupspiels am heutigen Samstag einige Gänge zurückschaltete. So konnte Pfanni in der 12. Minute ein weiteres Mal jubeln. U21-Junior Keller fasste sich ein Herz, zog mittels Bogenlauf aus der gegnerischen Ecke Richtung hoher Slot und betrieb mit dem 2:8 weitere Resultatkosmetik. Da dies gleichzeitig das letzte Tor war, endete das Spiel auch mit diesem Resultat.

Zuerst ein Dankeschön den beiden Schiedsrichtern, sowie dem UHC Sarganserland. Der UHC Pfannenstiel hat an diesem Abend aufgezeigt bekommen, dass die Konzentration, der Fokus und der Einstzwille immer bei 100% sein müssen um in der NLB eine Chance zu haben. Sicherlich war das Team nicht in Vollbesitz seiner Kräfte, aber dennoch war das Gezeigte eine bittere Enttäuschung. Es gilt nun die weiteren Trainings intensiv zu nutzen und es ist zu hoffen, dass die Anzahl der Trainingsteilnehmer nach den Sommerferien etwas ansteigt, damit die Linien im Hinblick auf den Saisonbeginn noch eingespielt werden können.

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