Unsere Unihockey-Teams der Sekundarschule Egg gespickt mit vielen Pfanni-Junioren erlebten an den Schweizer Schulsportmeisterschaften, den Mobiliar Unihockey Games, in Zofingen eine emotionale Achterbahnfahrt. Während die 3. Sek über sich hinauswuchs und sensationell Bronze holte, musste die 2. Sek einen bitteren Rückschlag wegstecken.
3. Sek: Das Zürcher „Underdog-Märchen“ stürmt aufs Podest
Die Ausgangslage schien schwierig: Die Jungs der 3. Sek hatten sich nur äusserst knapp und nicht einmal als bestes Zürcher Team qualifiziert. Ohne grosse Erwartungen reiste das Team nach Zofingen – und wuchs dort über sich hinaus.
Der Start: Zwei Siege gegen Nidwalden und Uri brachten sofort mächtig Selbstvertrauen. In der Folge resultierten gegen die vermeintlichen Favoriten aus Bern und Baselland zwar knappe Niederlagen, aber das Team spielte auf Augenhöhe. Im Viertelfinal wartete dann der Angstgegner Graubünden (wie schon im Vorjahr). Doch dank fantastischem Zusammenspiel liessen die Zürcher den Bündnern keine Chance. Plötzlich war es Realität – "Wooow, wir stehen im Halbfinal und gehören zu den vier besten Schulsportteams der Schweiz!" Nach einer erneuten, hauchdünnen Halbfinal-Niederlage gegen Bern mobilisierten die Jungs im Spiel um Platz 3 alle Kräfte. Gegner Uri wurde in einem engen Match bezwungen. Der grandiose 3. Platz war Tatsache!
Eine besondere Randnotiz verdient unsere Goalie-Suche: Mit Yorick sprang ein Sportler ein, der zuvor noch nie im Unihockey-Tor gestanden hatte. Er steigerte sich von Minute zu Minute und hielt am Ende des Turniers spektakulärer als mancher "Profi-Goalie".
Es spielten: Yorick (Tor), Manuel, Temujin, Livio, Miro, Noam
2. Sek: Bitteres Penalty-Aus im Achtelfinal
Beim Team der 2. Sek waren die Erwartungen nach den bisherigen starken Turnieren eigentlich höher. Doch an diesem Tag fehlte das nötige Spielglück.
Als Gruppenzweite trafen die Jungs im Achtelfinal ebenfalls auf Graubünden. Nach einem frühen Rückstand bewies das Team Moral und rettete sich erst eine Minute vor dem Schlusspfiff in das nervenaufreibende Penaltyschiessen. Dort fehlte das Quäntchen Glück und das Turnier war vorzeitig vorbei.
Die Enttäuschung war riesig. In den Reaktionen nach der Niederlage zeigte sich, dass dem Team an diesem Tag jener bedingungslose Zusammenhalt fehlte, der die 3. Sek so weit getragen hat – eine wertvolle Lehre für die Zukunft.
Es spielten: Elio (Tor), Eric, Yannik, Ben, Maurin, Matteo, Hannes
Ein riesiger Dank geht abschliessend an Roy Haubensak für das Coaching und den Support unserer Teams. Mit seiner ruhigen, äusserst positiven Art an der Bande hat er massgeblich zu diesem erfolgreichen Turniertag beigetragen. Auch ein grosses Dankeschön geht an Regula "Boubou" Gut, ohne sie wären alle diese Turnierteilnahmen nicht möglich.