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10.04.2026

Virrankari kehrt in die Heimat zurück

Virrankari kehrt in die Heimat zurück

Im letzten September kam die überraschende Meldung, dass sich der UHC Pfannenstiel mit Olli-Matti Virrankari vom finnischen Spitzenteam Happee Jyväskylä verstärken wird – eine Transferbombe, die auf Glück, Verhandlungsgeschick und einem jederzeit offenen und ehrlichen Austausch basierte.

Nun eine Saison später endet die Reise des Finnen beim UHC Pfannenstiel und er kehrt nach Jyväskylä zurück. Virrankari passte von Beginn an perfekt ins Team, sowohl menschlich als auch spielerisch und war mit seinen smarten Entscheidungen, seiner polyvalenten Einsetzbarkeit und seinen Spielmacherqualitäten letztendlich ein wertvolles Puzzleteil im Kampf um die Playoff-Plätze.

Der ruhige Finne absolvierte 27 Spiele und sammelte 13 Punkte (5 Tore, 8 Assists). Nach dem er in der Hinrunde, wie auch das ganze Team, gewisse Anlaufschwierigkeiten hatte, steigerte er sich in der zweiten Saisonhälfte und war als spielstarker Verteidiger bzw. als Center nicht mehr aus den ersten beiden Linien wegzudenken.

Wie viel ihm die Zeit bei Pfanni und in diesem Team bedeutete, zeigten seine emotionalen Abschlussworte nach dem bitteren Ausscheiden in Spiel 5 der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets. Mit einigem Abstand fasst er seine Erfahrungen in der Schweiz und beim UHC Pfannenstiel wie folgt zusammen: «Meine Zeit bei Pfannenstiel dauerte zwar nur eine Saison, aber die Erinnerungen daran werden mich ein Leben lang begleiten. Ich möchte mich herzlich bei der gesamten Mannschaft, den Fans und dem Umfeld bedanken – besonders bei Chrigi Maurer, der meinen Wechsel erst ermöglicht hat. Ich werde die Atmosphäre in der Kirchwies in bester Erinnerung behalten und hoffe eines Tages als Zuschauer dorthin zurückkehren zu können.».

Der UHC Pfannenstiel bedankt sich nochmals herzlich bei Virrankari, dass er diese Challenge angenommen hat und dass er viele neue Elemente ins Team gebracht hat – es war eine wunderbare Erfahrung für die Zürcher Oberländer und sie werden den sympathischen Finnen vermissen.

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