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11.02.2026

Das Wochenende der Wahrheit – Playoffs oder Playouts?

Das Wochenende der Wahrheit – Playoffs oder Playouts?

Am kommenden Wochenende geht es für das Fanionteam des UHC Pfannenstiel in die letzten zwei Spiele der Qualifikation und somit sind noch 6 Punkte zu vergeben im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Am Samstag, 14.02.2026 empfängt Pfanni den aktuellen Tabellenvierten Floorball Fribourg. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg. Tags darauf am Sonntag, 15.02.2026 heisst es „ab in den Süden“, wo die Zürcher Oberländer um 17:00 Uhr im CST in Tenero auf Regazzi Verbano UH Gordola treffen.

Pfanni freut sich über viele lautstarke Fans an den beiden Spielen, die mithelfen den Playoff-Traum zu bewerkstelligen. Zu Hause wird neben dem Spiel noch feines Raclette und ein Gläschen Weisswein angeboten und auswärts besteht die Möglichkeit im Teamcar mitzufahren (Anmeldung für die Carfahrt über den Fanshop).

Für den UHC Pfannenstiel geht es in den letzten beiden spielen um „Alles“. Aktuell liegen die Zürcher Oberländer bei zwei verbleibenden Spielen mit einem Punkt Vorsprung auf Unihockey Langenthal Aarwangen auf einem Playoff-Platz. Mit 5 Punkten Rückstand lauert dann noch der UHC Grünenmatt. Diese drei Teams werden den letzten Playoff-Platz unter sich aus machen. ULA trifft dabei auf den UHC Thun (1. / A) und den UHC Sarganserland (6. / H), während sich Grünenmatt mit den Iron Marmots (12.) und den Kloten-Dietlikon Jets (1. / H) duellieren. Letztendlich muss Pfanni aber nur auf sich schauen und versuchen möglichst viele Punkte einzufahren gegen die beiden Gegner Fribourg und Gordola.

 

Floorball Fribourg
Die Westschweizer konnten von den bisherigen 20 Spielen deren 15 für sich entscheiden und stehen im vorderen Tabellendrittel, wo sie definitiv auch hingehören. Für die Üechtländer geht es in den verbleibenden beiden Spielen um die Sicherung des Playoff-Heimrechts und allenfalls ein Vorstossen auf den 3. Tabellenrang, denn momentan Ad Astra Obwalden innehat. Die Fribourger mussten sich seit dem letzten Aufeinandertreffen mit Pfanni nur noch zwei Mal geschlagen geben und dies beide Male knapp mit 4:5 n.P. gegen den UHC Thun und mit 4:5 gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. Knapp war auch das Hinspiel gegen den UHC Pfannenstiel, welches das Heimteam mit 3:1 für sich entscheiden konnte, wobei die Zürcher Gäste bis Spielmitte noch mit 1:0 in Führung lagen.

Die Saanestädter können bis anhin auf die zweitbeste Defensive der Liga bauen. Aus dieser sicheren Verteidigung heraus können sie mit der vorhandenen offensiven Klasse jeweils die Spiele für sich entscheiden.  Für diese Klasse steht insbesondere der langjährige finnische Topscorer Eino Pesu, der eben den Vertrag verlängert hat und mit seinen 34 Punkten auch diese Saison wieder die interne Skorerliste anführt. In der Torschützenliste wird er aber noch überflügelt von schussstarken Yanis Ryser. Gefolgt werden die beiden von Spielmacher Joonas Föhr, Captain Alessio Fasel und dem 34-jährigen Urgestein Basile Diem. Neu seit Dezember ist auch der Finne Jarkko Aavaharju im Team, der auch mal kurz im Training von Pfanni vorbeischaute – in den bisherigen 8 Spielen liess er sich auch bereits 5 Tore gutschreiben.

Der UHC Pfannenstiel tut gut daran aus einer soliden Defensive heraus den Gegner zu kontrollieren und den physisch starken Fribourgern nicht zu viel Ballbesitz zuzugestehen. Offensiv ist sicherlich etwas mehr Ideenreichtum und Abschlussglück gefragt als noch im Hinspiel. Alles in allem ist eine äusserst konzentrierte und disziplinierte Leistung gegen die strukturierten Westschweizer erforderlich, sollen die wichtigen Punkte in Egg bleiben.

 

Regazzi Verbano UH Gordola
Die Südschweizer können bis anhin definitiv zufrieden sein mit der laufenden Saison, stehen sie doch seit längerem mit einem beruhigenden Abstand auf den Strich auf einem Playoff-Platz. Dies ist sicherlich auch der Verdienst des neuen finnischen Trainers Tomi Lathi, der die junge Truppe stabilisieren konnte und nun nach 3 Jahren zurück in die Playoffs bringt. Neben Lahti haben auch die drei ausländischen Verstärkungsspieler Santtu Pohjonen (Finnland, Torhüter), Amadeus Carlström (Schweden, Stürmer) und Simon Persson (Schweden, Stürmer) grossen Anteil am Erfolg. Während Pohjonen durch seine Ruhe und Gelassenheit im Tor besticht, sind Carlström und Persson für die offensive Torproduktion zuständig, was beide mit Bravour erledigen, weisen sie doch 29 respektive 24 Punkte auf. Im «Schatten» dieser drei entwickeln sich die eigenen Jungen prächtig. So konnten Elia Maddalena, Matteo Nicoli und Luca Bacciarini allesamt schon mehr als 15 Punkte sammeln. Auch einen grossen Einfluss aufs Team haben mit ihrer Persönlichkeit die beiden Vereinslegenden Alex Castellani und Matteo Bosia. Alle diese Zahnrädchen zusammen sorgen dieses Jahr für Playoff-Unihockey in Tenero.

Das Hinspiel zwischen Pfanni und Gordola war eine äusserst spannende Partie, welche die Zürcher Oberländer letztendlich im Penaltyschiessen dank Treffern von Virrankari, Hafner und Klauenbösch und vielen Paraden von Schindele für sich entscheiden konnten.

Pfanni muss auch in diesem Spiel mit viel Spielfreude und Unbeschwertheit auftreten, dann ist im Tessin definitiv etwas zu holen. Gefragt sind dabei sicherlich auch die erfahrenen Leistungsträger um die internen Topscorer Florian Hafner und Fabio Luchsinger. Wenn Pfanni seinen Teamgeist und seine unbestrittenen spielerischen Fähigkeiten aufs Parkett bringt, dann ist auch im Tessin etwas zu holen.

 

 
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