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28.01.2026

Auswärts-Doppelrunde gegen den UHC Grünenmatt und Ad Astra Obwalden

Auswärts-Doppelrunde gegen den UHC Grünenmatt und Ad Astra Obwalden

Das kommende Wochenende ist bereits das vorletzte der Saison 2025/2026. Der UHC Pfanni tritt dabei zwei Mal auswärts an. Am Samstag, 31.01.2026 reist der UHC Pfanni zum 20. Qualifikationsspiel zum Tabellennachbar UHC Grünenmatt. Spielbeginn ist dabei um 18:00 Uhr im Forum in Sumiswald. Tags darauf am Sonntag, 01.02.2026 führt die Reise in die Zentralschweiz, wo um 17:00 Uhr in der Dreifachturnhalle in Sarnen Ad Astra Obwalden zum Nachholspiel der 18. Runde wartet.

Pfanni braucht dringend weitere Punkte im Kampf um die heissbegehrten Playoff-Plätze, deshalb wäre möglichst grosse Fan-Unterstützung sehr willkommen (Anmeldung für die Carfahrt über den Fanshop).

UHC Grünenmatt
Das Duell Pfanni gegen den UHC Grünenmatt hat es definitiv in sich, befinden sich doch beide Teams mitten im Kampf um die Playoff-Plätze zusammen mit Unihockey Langenthal Aarwangen. Zwei dieser drei Teams werden in den sauren Apfel der Playouts beissen müssen, somit heisst es verlieren verboten.

Die Emmentaler haben nach 10 Punkten in den ersten 5 Spielen zuletzt etwas nachgelassen und konnten so nur noch 6 Punkte in den nächsten 14 Spielen sammeln - wobei die meisten Spiele sehr knapp zu ungunsten von Grünenmatt ausgingen. So liegen sie aktuell 2 Zähler hinter dem Zürcher Oberländer Gegner.

Die Mannschaft vom finnischen Übungsleiter Marko Ollonqvist baut vor allem auf einer ganz starken Defensive um Torhüter Emilien Aubert und Captain Simon Gurtner auf, die zu den besten der Liga gehört. Dafür «opfert» man etwas die Offensive, die aber immer noch leicht gefährlicher ist was die Tore anbelangt als jene des UHC Pfannenstiel. Die besten Skorer sind dabei der Finne Oliver Niemelä (20 Punkte, davon 18 Tore), der schussgewaltige Micha Lüthi (16 Punkte, Hattrick im Hinspiel gegen Pfanni), Kevin Briggen (14 Punkte) und Joël Ruch (11 Punkte). Ebenfalls gut akklimatisiert hat sich der Anfang 2026 neu verpflichtete dänische Stürmer Zimon Peters Madsen, der bis anhin bereits 6 Punkte sammeln konnte.

Das Hinspiel der beiden Teams war an Spannung kaum zu überbieten. Pfanni führte bis 39 Sekunden vor Schluss, ehe Lüthi den Ausgleich erzielen konnte. In der Verlängerung hatte dann Beyrich den Siegtreffer für die «Mättler» auf dem Stock, doch er verpasste und so konnte Luchsinger in den 69. Minute den wichtigen Zusatzpunkt für Pfanni sichern. An die damalige Willensleistung will sich Pfanni erinnern und daran anknüpfen, soll doch der 11. Sieg im 15 NLB-Duell mit dem UHC Grünenmatt folgen, einer der sehr wichtig wäre.

Der Gameplan dafür ist einfach: Den Emmentalern dürfen keine einfachen Ballverluste in der Mittelzone zugestanden werden, so dass die überfallartigen Gegenstösse verhindert werden können. Zudem gilt es die Spieler Niemelä und Lüthi bestmöglich abzumelden und sie nicht in gefährliche Abschlusspositionen kommen zu lassen. Mit den guten Erinnerungen an die vergangenen Duelle, unbändigem Willen und den spielerisch zweifelsfrei vorhandenen Qualitäten will Pfanni die Punkte aus Sumiswald entführen.

 

Ad Astra Obwalden
Im zweiten Spiel des Wochenendes gastiert Pfanni bei letztjährigen Aufstiegsrunden-Teilnehmer zur L-UPL Ad Astra Obwalden. Die Zentralschweizer können bis anhin eine durchwegs positive Qualifikation zurückblicken, waren sie doch stets auf Tabellenrängen klassiert, wo sie sich keine Sorgen bezüglich der Playoff-Qualifikation machen mussten. Aktuell stehen sie mit 12 Siegen aus 18 Spielen auf dem starken 3. Tabellenrang und belegen in fast allen Teamstatistiken (erzielte Tore, Gegentore) einen Rang in den Top 3 – im Powerplay führen sie gar die NLB-Statistik an, was vor allem an den beiden Snipern Viktor Jonth (6 Tore) und Simon Schwab (6 Tore) liegt.

Mit der Mannschaft des schwedischen Taktikfuchses Jakob Arvidsson ist also im Hinblick auf die Playoffs definitiv wieder zu rechnen und dies obwohl im vergangenen Sommer doch einige namhafte Abgänge zu beklagen waren. Diese wurden aber allesamt weggemacht, besticht Ad Astra doch durch eine grosse Breite im Kader und viele Spieler die Verantwortung übernehmen und auch Tore erzielen. Dies lässt sich auch an der internen Skorerliste ablesen. Zuvorderst steht der Schwede Viktor Jonth (31 Punkte), gefolgt vom schussstarken Simon Schwab (22 Punkte) und dem schwedischen Playmaker Joel Nyh (21 Punkte, davon 18 Assists). Dahinter folgen mit Lukas Schürch, Julian Nigg, Jens Huber und Tim McKibbin weitere starke Punktesammler. Neben dieser spielerischen Power verfügen die Zentralschweizer mit Torhüter Sven Mathys auch über einen äusserst starken Rückhalt im Tor.

Es wird also eine grosse Aufgabe für Pfanni in Sarnen Punkte einzufahren, dennoch ist das Team gewillt im 8. Duell gegen Ad Astra den zweiten Sieg einzufahren, die Resultate der vergangenen Auswärtsduelle (0:10 / 2:5 / 0:8) vergessen zu machen und die eigene Position im Playoff-Kampf zu verbessern. Pfanni wird dabei ein Team erwarten, dass mit viel Ballbesitz attraktives und technisch Unihockey bieten will. Diesem Spiel gilt es Paroli zu bieten und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Insbesondere muss jeder Akteur seinen Job 100%ig erfüllen, Verantwortung übernehmen und gewillt sein, die Sarner nicht in Spiellaune und gute Abschlusspositionen kommen zu lassen. Mit dieser Einstellung, soll die «Überraschung» auswärts klappen.

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